13+ Hacks für mehr Follower – Instagram Anleitung + Facebook ADs

Icons für Instagram Anleitung - Facebook Anleitung - weißer Hintergrund
Grafiken: depositphotos – RoseStudio und perig76

(aktualisiert 24.05.2021)

Die Instagram-Anleitung zeigt Dir, wie Du mit Instagram und mit Facebook ADs Dein Unternehmen erfolgreich vermarktest. Du lernst, die wichtigsten #Hacks für Instagram und Facebook einzusetzen, um mit Leichtigkeit Deine Sichtbarkeit zu erhöhen, mehr Follower zu gewinnen und mehr Interaktion und Engagement zu erreichen. Ich zeige Dir, wie Du mit Leichtigkeit vom Einsteiger zum Aufsteiger in Sachen Marketing mit Instagram und Facebook wirst. Dieser Artikel ist nicht nur eine Instagram Hilfe. Ich stelle Dir passende Hacks vor und nenne Dir zusätzliche Links, wenn Du noch tiefer einsteigen möchtest. Ich beschreibe die Möglichkeiten von Instagram und Facebook zusammen, da Du dann besser entscheiden kannst, ob und wie Du beides nutzt – und vor allem – wie Du beides zusammen nutzt. Instagram ist eh Teil von Facebook.
Nun erfährst Du, wie es Dir möglichst leicht gelingt, für Dich und Dein Unternehmen viel Aufmerksamkeit bei Instagram und/oder Facebook zu erreichen kannst. Es ist nicht grundsätzlich notwendig, auf beiden Plattformen unterwegs zu sein.
Wichtig ist, dass Du anfängst, etwas für Deine Sichtbarkeit zu tun.
Leg los… 😉

statista ©

Warum und Wie Du Instagram und Facebook nutzen solltest

Es besteht kein Zweifel, dass Facebook die wichtigste Social-Media-Plattform ist. Instagram ist allerdings das Portal, was viele Nutzer sympathischer finden. Es ist kein Zufall, dass Facebook den potenziellen Konkurrenten Instagram kaufte. Dafür kannst Du nun beide Portale über eine einzige Plattform – der Facebook Console – ansteuern. Instagram und Facebook sind perfekt dafür geeignet, eine persönliche und emotionale Beziehung zu deinen Fans und Kunden aufzubauen. Instagram ist dafür besonders gut geeignet, da es stark Bild-orientiert ist. Bilder faszinieren halt immer deutlich mehr als nur Worte. Instagram wächst rasend schnell.
insbesondere dann, wenn Du jüngere Nutzer ansprechen möchtest, kommst Du an Instagram nicht vorbei. Die verbringen mehr als 32 Minuten pro Tag auf Instagram (Hubspot und ZDF).

Dein Instagram-Profil ist nicht in erster Linie schön – Deine Ziele und KPIs

1. Überprüfe Deine Ziele und KPIs

Was beabsichtigst Du mit Deinem Instagram Profil?
Willst Du Deine Markenbekanntheit steigern und Follower-Zahlen erhöhen? 
Oder willst Du mit Hilfe von Instagram-Anzeigen Deinen Umsatz steigern?

Solltest Du die Ziele Deiner Instagram-Teilnahme nicht kennen, dann wird es Zeit, dies nachzuholen.

Stellen sicher, dass Deine Ziele SMART sind – Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Relevant und Terminierbar. Erst wenn Du Ziele definiert hast, wirst Du überprüfen können, was Du bisher erreicht hast und an was Du eventuell noch schrauben solltest.

  • S – spezifisch (Ziel konkret formulierten. Was bedeutet es?, Was beinhaltet es?)
    z.B.: Ich will ein Minimum Viable Product (MVP) erstellen. Ein Produkt, dass schon gut ist, indem es die Mindesterwartungen sehr gut erfüllt, mir aber noch nicht zu viel Zeit bei der Planung kostet (siehe Pareto 20 zu 80 Prozent: 20% Aufwand genügen, um 80% der Erwartungen zu erfüllen)
  • M – messbar (Woran erkennst Du, dass Du Dein Ziel erreicht hast? Wodurch misst Du es?) z.B. Du testest Dein Produkt mit 6-8 potenziellen Kunden.
  • A – attraktiv (Was motiviert Dich am Ziel? – Worin liegt der Ansporn? Was wird für Dich gelöst?) z.B. Du erfährst, was Deinen Kunden gefällt/nicht gefällt und wie Du deren Probleme besser lösen kannst.
  • R – realistisch (Dein Ziel sollte hochgesteckt, aber erreichbar sein. Was ist das realistische Ergebnis?) z.B. Du erhältst ein vergleichbares Ergebnis durch die Tests/Umfrage.
  • T – terminierbar (Bis wann willst Du Dein Ziel erreicht haben?) z.B. Das Problem willst Du in den nächsten 14 Tagen lösen.

Ein schlechtes Beispiel für ein Instagram-Ziel wäre so unspezifisch wie dieses: „Ich möchte meine Follower vergrößern“.

Ein gutes Beispiel: „Ich möchte meine Follower in den nächsten 4 Monaten um 15% steigern, indem ich jeden Tag qualitativ hochwertige Inhalte veröffentliche und mich 45 Minuten pro Tag mit relevanten Konten beschäftige.“

In einem Artikel von mir erläutere ich Dir detailliert folgendes „Deine Ziele erreichen – Hamsterrad verlassen – Wie Du vorgehen solltest!“

2. Kennst Du eigentlich Dein Publikum – Die Zielgruppe, die Du erreichen solltest?

Wer sind Deine Follower?
Wen davon möchtest Du behalten? 
Sind Deine Follower Mami, Papi und Deine nächsten Freunde oder sind es potenzielle Kunden?
Wer könnten Deine Kunden sein?
Welche Art von Inhalten mögen sie? 
Wann sind sie online? 
Wem folgen sie noch?

Wenn Du die meisten dieser Fragen mit „vielleicht“ oder „nein“ beantwortet hast, wird es Zeit zu recherchieren. Der wesentliche Teil des Instagram-Audits besteht darin, sicherzustellen, dass Deine Content-Strategie mit Deinen Instagram-Zielpersonen übereinstimmt. Wenn die Lücke zwischen dem, was Du veröffentlichst, und den Ergebnissen, die Deine Zielgruppe sehen möchte, zu groß ist, wird es Zeit, mehr über Deine Follower, die Du erreichen möchtest, in Erfahrung zu bringen.

Um mehr Follower zu erreichen solltest Du Dir niemals Follower kaufen. Sobald der Algorithmus dies merkt – und er wird es merken – wirst Du in der Sichtbarkeit abgestraft. Niemand weiß, für wie lang!
Es ist besser, eigene Ziele zu definieren und Instagram-Profil-Besucher zu begeistern und zu Followern zu machen. Nicht ohne Grund beschreibe ich in den ersten #Hacks, wie Du Details zu Deiner Zielgruppe findest und wann Deine Zielgruppe aktiv ist, damit Du für die idealen Wunsch-Kunden Inhalte erstellst und diese zur idealen Zeit versendest.

Instagram-und-Facebook-Icon

#Hack 01 – Finde Details zu Deiner Zielgruppe

Wen willst Du überhaupt mit Deinem Profil erreichen?

Solltest Du bereits ein Unternehmen haben (z.B. als Trainer, Berater, Coach, etc.), wirst Du wissen, wie das Profil Deines idealen Kunden ausschaut, an den Du Dein Produkt bzw. Dienstleistung vermarkten möchten.
Wenn dies noch nicht geklärt ist, wird es Zeit.

Kläre folgende vier Fragen:

  1. Was ist Dein Produkt, Deine Dienstleistung?
  2. Welche Follower möchtest Du anziehen? (Für wen ist Dein Produkt bestimmt?)
  3. Was suchen Deine Follower?
  4. Wie kannst Du Deine Wunsch-Kunden anziehen?

Bevor Du eine Kampagne auf Instagram und/oder auf Facebook erstellst, muss Du Deine Zielgruppe kennen und genau spezifizieren. Schließlich willst Du nur jene Personen ansprechen, die sich auch tatsächlich für Dein Produkt bzw. Deine Dienstleistung interessieren. Es ist ein wichtiger Bestanteil dieser Instagram Anleitung Details zu Deiner Zielgruppe herauszufinden.

Ermittle dazu demographische Informationen:

  • Alter
  • Standort (Land / Stadt)
  • Geschlecht
  • Einkommen
  • Bildungsstand
  • Familienstatus
  • Beruf
  • Interessen

Wie Du siehst, ist es erforderlich, eine umfassende Recherche zu Deiner Zielgruppe durchzuführen, bevor Du eine Facebook-Werbung schalten kannst.
Verlasse Dich nicht auf Vermutungen.
Nutze das Wissen über Deine Konkurrenten, um mehr zu Deine Zielgruppe herauszufinden bzw. um Dich anregen zu lassen, welche Nische zu Dir am besten passt.

Erstelle zunächst eine Liste Deiner Konkurrenten.
Notiere nicht nur jene, die Dir bereits bekannt sind, sondern suche Deine Konkurrenten auf Plattformen wie Facebook und per Internet-Suche. Erstelle aus Deiner Recherche eine Liste aus mindestens 10 Konkurrenten.
Überprüfe den Inhalt Deiner Konkurrenten und versuche herauszufinden, weshalb deren Follower ihnen folgen. Dies könnten schon sehr bald auch Deine Follower werden.

Um weitere Details über Deine aktuellen Follower zu erfahren, lohnt es sich, Ihnen Fragen zu bestimmten Inhalten zu stellen oder Umfragen per Instagram-Story anzubieten. Aus den Antworten erfährst Du, wofür sich Deine Follower besonders interessieren.

Die Zielgruppen Deiner Konkurrenten sind auch Deine potenziellen Zielgruppen. Mit Hilfe der URLs Deiner Konkurrenten wirst Du vieles über deren Zielgruppen erfahren können, wenn Du z.B. folgende Tools nutzt.

  • Similarweb
  • Alexa
  • Facebook Audience Insights

Erstelle eine Excell-Tabelle, in die Du die oben genannten demographischen Daten (Geschlecht, Alter etc.) horizontal einträgst. Pro Spalte eine Information.

Similarweb

SimilarWeb © – Exemplarische Eingabe von gruender.de
SimilarWeb © – Exemplarische Eingabe von gruender.de
SimilarWeb © – Exemplarische Eingabe von gruender.de

Du kannst mit similarweb.com folgendes kostenlos feststellen, nachdem Du die URL einer Deiner Konkurrenten in das Suchfeld eingegeben hast:

  • Anzahl der Besucher
  • Länder mit jeweiligem Traffic
  • Welche Websites zu welchen Prozentsatz zur jeweiligen Website verlinken (dies ist Referral Traffic, Besucher, die auf einer Website über einen Link gekommen sind, der auf einer anderen Website steht.)
  • Suchbegriffe, über die die Website Deiner Kunden gesucht und gefunden wird (Anregung dafür, welche Keywords für Deine eigene Website relevant sein könnte)
  • Traffic über Social Media (Hier siehst Du, wo Deine Konkurrenten aktiv sind bzw. wo deren Kunden zu sein scheinen).
  • Audience Interests (Hier siehst Du, für welche Themen sich die Besucher der Websites Deiner Konkurrenten interessieren).
  • Unter Competitors & Similar Sites siehst Du, welche Konkurrenten Deine Konkurrenten haben, die auch Deine Konkurrenten sein können.

und vieles mehr…

Alexa

Alexa bietet auch eine hervorragende Möglichkeit, Daten über Deine Konkurrenten zu erfahren. Scrolle dort runter bis „BROWSE TOP SITES“ und gebe dort eine URL Deiner Konkurrenten ein.
Du erhältst hierüber ähnliche Informationen wie über Similarweb. In der kostenlosen Version ist auch hier die Information begrenzt, aber für den Start schon hinreichend. Du kannst Dir für die erste Recherche aber für 14 Tage auch die teuerste Version von Alexa kostenfrei als Trial-Version buchen und dann erheblich mehr Details erfahren.

Alexa.com ©
Facebook-Icon

Facebook Audience Insights

Die Facebook Audience Insights stehen Dir zur Verfügung sofern Du über einen Account für Werbeanzeigen verfügst. Die Audience Insights geben Dir einen Einblick in Deine Zielgruppe. Durch diesen Einblick kannst Du neue oder vorhandene Zielgruppen verfeinern, indem Du demografische Daten veränderst bzw. ergänzt.
Die auf diese Weise ermittelten Zielgruppen speicherst Du, um sie für Deine Facebook-Werbung zu nutzen. Du kannst direkt aus Audience Insights heraus Deine Facebook ADs erstellen.

Gebe folgende URL in Deinen Browser ein (wenn Du bereits über ein Facebook-Werbekonto verfügst): http://facebook.com/ads/audience_insights
Oder Du gehst über Deinen Facebook-Business-Account (https://business.facebook.com/… Deine Daten) und dort auf „Zielgruppen“. Dort wählst Du ein aktives Werbekonto von Dir aus. Es ist fantastisch, welch detaillierten Informationen Facebook Audience Insights zur Verfügung stellt.

Grafiken der Statistik der Facebook ADs als Insights über Deine Nutzer.
Facebook ©
  • Wähle das passende Werbekonto aus
  • Links im vertikalen Menü definierst Du Deine Zielgruppe
  • Im oberen Menü kannst Du die Zielgruppen speichern und aufrufen.
  • Im großen mittleren Feld erfährst die Details zur Zielgruppe

In der linken Spalte gibst Du in Interests den Namen eines Deiner Konkurrenten ein, um von den Daten, die Facebook dazu gesammelt hat, profitieren zu können. Voraussetzung ist, dass die Website groß genug ist, um bei Facebook-Interest aufzutauchen.

Du erhältst folgende anonymisierte Daten:

  • Demografische Daten: Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Beruf
  • Page Likes: Von welchen Seiten sind die Nutzer bereits Fans?
  • Ort und Sprache: Wo wohnen deine potenziellen Kunden, welche Sprache sprechen sie?
  • Facebook-Gebrauch: Über welche Geräte besuchen die Nutzer Facebook und wie oft?
  • Kaufaktivität: Was wurde von den Nutzern bisher gekauft (online, offline etc.)?

Die so erfassten Daten lassen Parallel zu den Daten erkennen, die Du auch über SimilarWeb und Alexa erfahren hast. Nur sind die über Facebook Audience Insights erfahrenen Daten noch feiner und detaillierter und es kommen zusätzliche Erkenntnisse hinzu. Facebook verrät Dir so konkrete Details zu den Zielen und Kunden Deiner Konkurrenten. Wodurch Du genaue Empfehlungen erhältst, worauf Du Dich fokussieren solltest, wenn Du ähnliche Kunden und Erfolge erreichen möchtest.

Solltest Du noch über kein Werbekonto verfügen oder wenn Dein Werbekonto wegen Inaktivität geschlossen wurde, dann folge einfach den von Facebook empfohlenen Schritten:

  1. Rufe business.facebook.com auf.
  2. Klicke auf „Konto erstellen“.
  3. Gib den Namen deines Unternehmens ein, wähle die primäre Seite aus und gib deinen Namen und deine geschäftliche E-Mail-Adresse ein. Hinweis: Wenn du noch keine Seite für dein Unternehmen hast, musst du eine erstellen.
  4. Du wirst zu deinem neu erstellten Business Manager weitergeleitet.
  5. Befolge die nächsten Schritte des Onboarding-Prozesses, indem du die erforderlichen Felder ausfüllst.

Als Nächstes musst du über den Business Manager ein neues Werbekonto erstellen:

  1. Rufe business.facebook.com auf.
  2. Klicke auf „Unternehmenseinstellungen“.
  3. Klicke unterhalb von „Konten“ auf „Werbekonten“.
  4. Klicke auf „+ Hinzufügen“.
  5. Wähle aus den 3 verfügbaren Optionen die Option „Neues Werbekonto erstellen“ aus.
Instagram-und-Facebook-Icon

#Hack 02 – Erfahre, wann Deine Zielgruppe aktiv ist

Es ist wichtig für Dich, festzustellen, wann Deine Fans auf Facebook am aktivsten sind, um die organische Reichweite Deiner Facebook-Fan-Seite zu erhöhen. Gehe dazu auf https://business.facebook.com/… und dort wählst Du „Insights“ an. Dann wählst Du links im Menü „Beiträge“. So erfährst Du, um welche Uhrzeit Deine Fans aktiv sind. Eine hohe Anzahl Deiner Fans werden zwar durchgehend z.B. von 09:00 bis 13:00 Uhr online sein, dennoch solltest Du Dir nicht diese Bandbreite merken, sondern eher konkret überlegen, wann denn Deine spezifische Zielgruppe am besten zu erreichen ist. Wenn Du z.B. Leute ansprechen möchtest, die viel am Computer arbeiten und morgens zum Frühstück auf Facebook unterwegs sind, wählst Du eventuell 09:00 als die ideale Zeit, die insbesondere für Deine bestimmte Zielgruppe passt.

Wenn Du eher breit streuen willst, wäre wahrscheinlich 21:00 Uhr eine sehr gute Zeit, weil dann jeder zuhause ist. Aber breit streuen bedeutet auch, nicht konkret zu treffen. Zudem ist die Konkurrenz dann sehr hoch, weil dann jeder auf Facebook ist und extrem viel Facebook-Administratoren versenden genau dann ihre Postings. Überlege Dir daher genau, ob es Kriterien für ideale Zeitpunkte gibt, zu denen genau Deine Zielgruppe auf Facebook unterwegs ist.

Sehr viele Facebook-Administratoren wählen glatte Uhrzeiten (z.B. 09:00, 10:00, 11:00…). Versuche Du es doch mal mit krummen Werten (z.B. 09:07, 09:41, 10:19…).

Der Facebook-Algorithmus bleibt ein schwer kalkulierbares Wesen und Du solltest durchaus mit ihm spielen, um herauszufinden, was für Dich und Deine Ziele am besten funktioniert. Der Facebook-Algorithmus spielt Beiträge aus, wenn er „denkt“ dass es ideal zu den jeweiligen Usern passt, weshalb zunehmend vermutet wird, dass die Uhrzeit des Postings gar nicht mehr solch eine große Bedeutung hat. Dennoch bleibt es wichtig, dass Du Dich in Deine Zielgruppe hineinversetzt. Wenn Deine Zielgruppe z.B. Handwerker sind, kannst Du eventuell sicher sein, dass es feste Pausenzeiten gibt, zu denen Du Deine Postings platzieren solltest.

Auch bei Instagram kannst Du feststellen, wann Deine Follower aktiv sind.

Wenn Du Deinen Instagram-Account zum Business-Account änderst, werden Dir im Insights-Bereich ebenfalls Statistiken gezeigt, über die Du erfahren kannst, wann Deine Zielgruppe aktiv ist. Auf Instagram kannst du dein persönliches Profil in ein Business-Konto umwandeln, um auf Funktionen zuzugreifen, die dein Unternehmen stärken. Dazu gehört auch, dass Du mit dem Instagram-Business-Account bezahlte ADs (Anzeigen) schalten kannst – wie bei Facebook und sogar über denselben WerbeAnzeigenManagement. Wie bereits erwähnt: Instagram gehört ja zu Facebook.

Instagram Insights-Statistik

Du kannst Instagram-Insights verwenden, um mehr über die Abonnenten deines Kontos oder deine Performance zu erfahren. Darüber hinaus kannst du anhand der Insights erkennen, wie deine Zielgruppe mit bestimmten Beiträgen, Stories und IGTV-Videos interagiert.

So erläutert die Instagram Anleitung des Anbieters, wie Du Dein Profil in ein Business-Konto umwandelst:

  1. Rufe dein Profil auf und tippe oben rechts auf.
  2. Tippe auf Einstellungen.
    • Bei manchen Konten ist die Option Zu professionellem Konto wechseln direkt unter Einstellungen aufgeführt.
  3. Tippe auf Konto.
  4. Tippe auf Zu professionellem Konto wechseln.
  5. Tippe auf Business.
  6. Wenn du dein Business-Konto mit einer Facebook-Seite deines Unternehmens verbinden möchtest, befolge die entsprechenden Schritte. Durch das Verknüpfen kannst du leichter alle Features verwenden, die deinem Business in der App-Familie von Facebook zur Verfügung stehen. Momentan kannst du dein Business-Konto nur mit einer Facebook-Seite verknüpfen.
  7. Füge Angaben wie die Kategorie deines Unternehmens oder deines Kontos sowie deine Kontaktinformationen hinzu.
  8. Tippe auf Fertig.

Weitere Details findest Du bei Instagram Anleitung unter: https://help.instagram.com/

Instagram-Icon

#Hack 03 – Call to Action – als „Link in Bio“ und als Button

Instagram-Follower zu Kunden konvertieren:
Bei Deinem Instagram-Profil solltest Du einen Link einrichten. Du kennst bestimmt den Hinweis „Link in Bio“ in den Captions bei Instagram (in den Texten unterhalb der Bilder). Mit diesem Hinweis bietest Du Deinen Followern die Möglichkeit, weitere Details zu erfahren. Diese erhalten sie dann über Blog-Artikel auf Deiner Website oder mit einer Landingpage, z.B. mit Produktangeboten.

Du erhältst dadurch die Gelegenheit, Deine Nutzer aus Instagram bzw. Facebook heraus zu führen und auf Deine Inhalte und Angebote zu lenken.

Damit Deine Nutzer auf den Link klicken, wirst Du in Deinen Texten zu Deinen Bildern entsprechend erwähnen, dass es einen Link in der Bio gibt. Und in der Bio könntest Du einen einfachen Call to Action einrichten. Du könntest in der Letzten Zeile ein Pfeil-Icon setzen, dessen Pfeil nach unten auf den Link zeigt. Zudem könntest Du eine Handlungsaufforderung schreiben, mit der Du zum Klicken motivierst (z.B. „Hol Dir den Business-Leitfaden“). Schreibe nicht nur „Klick mich…“, sondern beschreibe, was der Empfänger bekommen kann, wenn er den Link anklickt (Dann klicken Deine Follower schon, bevor sie Texte von Dir in den Captions unter den Bildern gelesen haben).

Über diesen Web-Link (Link in Bio) kannst Du auf aktuelle Angebote hinweisen oder auf eine Website von Dir. Im weiteren verwende ich Begriffe, die Dir bestimmt schon bekannt sind. Solltest Du aber erst am Anfang stehen, lese Dir gerne die folgenden Erläuterungen an. Im Absatz danach setze ich diese Beschreibung fort.

Deine Instagram-Beschreibung ist wichtiger als Dein Feed

Nicht mit Deinem persönlichen Feed hinterlässt Du bei Instagram den ersten Eindruck, sondern mit Deiner Beschreibung (auch Steckbrief oder Biografie genannt). Es dauert 0,05 Sekunden, um den ersten Eindruck im Internet zu hinterlassen – das ist ungefähr 8x kürzer als ein Wimpernschlag eines menschlichen Auges. Der erste Eindruck zählt. Er sollte Gut sein.

Instagram Anleitung und Instagram Hilfe - Wo sind welche Bereiche, Nutzername, Profilbild, Logo, Business Kategorie, Call to Action, Link in Bio, Feed
Bilder von Depositphotos – sergeybitos

Kurze Erläuterung der Begriffe (Überspringe diesen Teil gerne, wenn Du Dich mit den Basics schon gut auskennst).
Eine kurze Instagram Hilfe zu den wichtigsten Bereichen in Deiner Startseite bei Instagram.

  • Instagram-Profil: Der Bereich, der Deine Startseite bei Instagram ist. Hier sollte erkennbar sein, wer Du bist bzw. wofür Du bzw. Dein Unternehmen steht, was Du für Wen anbietest und Warum Du dies tust. Dort befindet sich folgendes:
    • Nutzername (steht ganz oben im Profil): Den darf es nur einmal geben. Nehme dafür z.B. entweder Deinen Name, der Deines Unternehmens oder einen Begriff, eine Kategorie oder Slogan – etwas, was zu Dir passt und ausdrückt, wofür Du stehst. Wenn Dein Name und Nachname auch gleichzeitig die URL Deiner Website bilden, kann es Sinn ergeben, diese URL als Nutzernamen zu nehmen: VornameNachnameDE
      Der Nutzername und Profilname sind die einzigen Felder, die Instagram bei der Suche nach Profilen berücksichtigt. Beide bieten maximal 30 Zeichen. Mit Ausnahme von Punkten „.“ und Unterstrichen „_“ dürfen beim Nutzername keine Sonderzeichen verwendet werden. Der Nutzername dient dem Login zum Instagram-Account. Wenn man zu Deinem Profil verlinkt, setzt man dem Nutzernamen ein „@“ voran: @Nutzername
      Daher ist es hilfreich, wenn Du Dir einen relevanten Nutzernamen überlegst, der auch gleich etwas aussagt oder für etwas steht: Für Dich bzw. Dein Unternehmen oder Dein Angebot.
    • Profilname. Beim Profilnamen sind Sonder- bzw. Leerzeichen zulässig, aber auch nur 30 Zeichen. Hier könnte Dein Name oder eine Bezeichnung Deiner Tätigkeit stehen, kombiniert mit Deinem Namen, z.B. „Business Coach Mustermann“. Damit er als Hashtag funktioniert, wäre auch folgendes denkbar: „#BusinessCoachMustermann“. Das wäre dann ein Community-Hashtag kombiniert mit Deinem Namen.
    • Profilbild: Bei einem persönlichen Profil befindet sich dort ein Porträt von Dir und für ein Firmen-Profil empfiehlt es sich, ein Logo zu zeigen.
    • Web-Link (Deine Website): In den Profil-Settings kannst Du einen Web-Link (URL) eintragen. Dies ist die einzige URL, die bei Instagram anklickbar ist (siehe „Link in Bio“ im nächsten Absatz).
    • Call to Action (Text mit bzw. ohne Icon): Im Steckbrief (siehe unten) kannst Du einen einfachen Call to Action, wie z.B. „Hol Dir den Business-Leitfaden“, unterbringen (z.B. mit Pfeil-Icon, das nach unten auf die URL zeigt). Darunter steht dann Dein Web-Link (siehe oben) im Profil. Auf den so genannten „Link in Bio“ gehe ich im nächsten Absatz ein. Oder Call to Action als Buttons einrichten (siehe unten).
    • Steckbrief: Dies ist eine Art Profil-Beschreibung, für die Dir 150 Zeichen zur Verfügung stehen. Hier ganz Du in ganzen Sätzen beschreiben, wofür Du Lösungen anbietest bzw. welche Probleme durch Dich oder Dein Unternehmen angegangen werden bzw. wen Du ansprechen möchtest. Unterhalb dieses Steckbriefs wird Dein Web-Link dargestellt. Daher kannst Du einen Call to Action als letzte Zeile Deines Steckbriefs formulieren, z.B. „Hol Dir den Business-Leitfaden“.
  • Caption ist der jeweilige Text zum Bild bzw. zum Karussell, dass Du im Feed veröffentlichst.
  • Karussell ist eine Abfolge aufeinander aufbauende Bilder aus 2-10 Bildern, die sich innerhalb eines Bildes im Feed befindet und durch Wischen nach links weitergeblättert werden kann.
  • Feed: Dein persönliche Feed ist der Bereich auf dem Deine bereits geposteten Bilder gezeigt werden. Die Instagram-Startseite zeigt auch einen Feed. Diesen erreichst Du, indem Du links unten auf das Haus-Symbol klickst. Dort werden alle Beiträge jener Accounts angezeigt, denen du folgst.
  • Call to Action als Button: Im Business-Profil von Instagram kannst Du einen Call to Action auch per Buttons einrichten, z.B. für Email, Nachricht, Kontakt-Adresse etc.

Elemente eines erfolgreichen Instagram-Profils:

  • Du hast ein Instagram-Business-Profil
    stelle sicher, dass Dein Konto:
    • ein Business-Konto ist
    • Öffentlich und nicht privat ist
    • Geschäftlich und nicht persönlich ist
  • Die Instagram-Beschreibung beinhaltet:
    • Dein Name (Vor- und Nachname) oder Name des Unternehmen
    • Profilbild (Porträt von Dir oder Logo des Unternehmen)
    • Benennung Deiner Fähigkeiten, Dienste, Produkte -> Dein Angebot
    • #Hashtags (zu Deinem Thema) und/oder @Erwähnungen (Co-Accounts)
    • URL („Link in Bio“: Link zu Deiner Website oder Link zu einer Landingpage mit Deinem wichtigsten Produkt oder Link zu einem Menü, um eine Auswahl Deiner wichtigsten Angebote bereitzustellen)
    • Kontaktinformationen (Mail, Telefonnummer oder lokale Adresse)

Instagram ist eine wunderbare visuelle Plattform, um mit Leichtigkeit und durch geschickten Einsatz von Posts, Videos und Instagram-Storys thematisch und treffgenau Traffic auf Deine Website/Blog zu lenken.

Zurück zum „Link in Bio“ (siehe Bild unten). Dieser Link ist extrem wichtig. Er ist für Dich die einzige Möglichkeit, um die Nutzer von Instagram auf Deine Website zu lenken. Nur der Link in Deiner Bio ist für Deine Follower anklickbar. Links in den Captions oder in Kommentaren sind nicht anklickbar und erfüllen demnach keinen Zweck. Kaum jemand hat Lust, sich einen Link abzutippen.

Link in Bio – ©Instagram

Beispiele zur Beschreibung (Steckbrief, Link etc.) bei Instagram und zum Call-to-Action mit Buttons
Hier siehst Du zwei gelungene Beispiele dafür, was in Deiner Beschreibung stehen sollte.
Zudem siehst Du dort auch Call to Action mit Hilfe von Buttons (Abonnieren Nachricht, Kontakt, Essen bestellen).

Beispiel für Beschreibungstext in Instagram Bio
Beispiel für Beschreibungstext in Instagram Bio

Unter der Beschreibung befindet sich der „Link in Bio“. Es ist der einzige Bereich, wo Du eine anklickbare URL einrichten kannst. Diese Möglichkeit solltest Du sinnvoll nutzen. Dieser Web-Link (URL) sollte entweder zu einer Landingpage oder zu einem Menü mit mehreren Web-Links führen. Auf einer Landingpage beschreibst Du entweder ein aktuelles Angebot mit Call to Action oder Du stellst ein Menü zur Verfügung, über das man aktuelle Themen erreichen kann (z.B. Deine aktuelle Challenge, Workshops, Webinar, Produkte etc.).
So kannst Du in jeder Caption (Text unterhalb eines Posts) auf den „Link in der Bio“ verweisen, damit Du Deine Follower auf Deine Website führen kannst und Deine Follower weitere Details erfahren. Das Charakteristische an einer Landingpage ist, dass es dort nur eine Absicht gibt: entweder ein bestimmtes Produkt zu beschreiben und anzubieten oder um die hier erwähnte Auflistung von Angeboten bereitzustellen oder ein Formular anzubieten, über das sich Interessenten für einen Newsletter eintragen können. Die hier beschriebene Landingpage mit Menü könntest Du Dir auf Deiner Website einrichten (lassen). Eine oft verwendete InstagramHilfe sind Tools wie z.B. Linktree, wenn Du keine Website haben solltest oder nach einer einfache Instagram Hilfe suchst, um Dir mehrere Verlinkungen einzurichten. Die kostenlose Version von Linktree genügt in der Regel. Für mich passte es besser, dass Menü auf meiner eigenen Webseite als Landingpage mit Menü zu erstellen (siehe Bild unten). Je nach Bedarf, passe ich das Menü an.

Dieses Menü erreichst Du, wenn Du bei meinem Instagram-Account auf den Link in der Bio klickst. Ich erstellte das Menü als Seite meiner Website, die ich mit WordPress erstellte. Die Seite gestaltete ich mit dem WordPress-PlugIn Thrive Architect und benötigte daher keine zusätzliche Instagram Hilfe wie linktree.
Instagram-und-Facebook-Icon

Eigentlich ist es wunderbar, dass sich Instagram-Nutzer mit und in dem Tool versinken können, ohne abgelenkt zu werden – gerade weil es keine Links nach draußen gibt, die ablenken könnten.
Instagram und Facebook sind die Tools, mit denen Du als Produkt-Anbieter, Trainer, Berater und Coach für Aufmerksamkeit auf Dich und Deine Produkte bzw. Dienstleistungen sorgen kannst. D.h. innerhalb von Instagram bzw. Facebook sorgst Du dafür, auf Dich und Deinen Account aufmerksam zu machen. Hier ist Instagram sogar zunehmend wichtiger als Facebook. Hast Du diese Aufmerksamkeit erreicht, gilt es, Deine Follower dazu zu bewegen, den Link in Deiner Bio anzuklicken, damit sie auf Deine Website kommen. Dort sollten sie einen Call to Action vorfinden. Sei es, um sich in einen Newsletter einzutragen oder um einen Blog-Artikel von Dir zu besuchen, mit dem Du Deinen Status als Expertin/Experte bestätigst. Selbstverständlich befindet sich in diesem Blog-Artikel ein Formular zum Eintrag in Deinen Newsletter oder Hinweise zu Deinen aktuellen Produkten bzw. Dienstleistungen.

Instagram ist der See, in dem Du als schöner Schwan oder interessanter Anbieter die Aufmerksamkeit auf Dich ziehst, um gezielt per Link auf Deine Website zu führen.

Facebook-Icon

Facebook bleibt aber auch interessant. Dort kannst Du auf Deiner Fan-Page im unteren rechten Bereich des Cover-Bildes auch einen Call to Action Button einrichten. Bringe Deine Besucher dazu, mit Dir zu interagieren. Du kannst unterschiedliche Interaktionen einrichten:

  • Termin vereinbaren
  • Dich kontaktieren
  • Infos zu deinem Unternehmen
  • Bei Dir einkaufen
  • Deine App herunterladen oder dein Spiel spielen
  • Deiner Community beitreten

So kannst Du z.B. über „Infos zu deinem Unternehmen“ den Button „Mehr“ einrichten, um Deine Facebook-Fan-Page-Besucher auf eine bestimmte Website Deines Unternehmens zu führen – entweder zur Startseite oder – noch besser – direkt zu einer Angebots-Website oder einem Web-Artikel mit Inhalten, die zu einem Formular führen, in das sich Deine Besucher in Deine Email-Liste eintragen können. Jeder Call-To-Action hat schließlich den Zweck, Traffic (Deine Besucherströme) in Convertions zu verwandeln.

Instagram-und-Facebook-Icon

#Hack 04 – Kostenlose Bilder und Grafiken – Für Instagram Grafiken erstellen – Für Deine Facebook ADs

Das wichtigste eines Posts oder einer Werbeanzeige sind immer die verwendeten Bilder bzw. Grafiken. Schließlich bleibt Dir nicht viel Zeit, um auf Dich bzw. Deine Anzeige hinweisen zu können. Und stets gilt, dass Bilder mehr erzählen, als 1.000 Worte.

Bildersammlung Bilddatenbank kostenlose Bilder und Grafiken

Zum Glück gibt es Bilddatenbanken, auch Imagestock, genannt, auf denen Du Tonnen von Bildern findest, die Du oft auch kostenlos verwenden kannst. Selbst wenn Du mal für ein Bild 1,- Euro zahlen musst, wie z.B. bei depositphotos, ist das wohl zu verkraften (für diesen Deal nenne ich Dir weiter unten die Details.). Bei einigen Bilder-Anbietern werden sowohl kostenlose, als auch kostenpflichtige Bilder angeboten. Dies wird aber in der Regel deutlich ausgewiesen. Lese dazu meinen Artikel „22+ Die besten Bilddatenbanken mit lizenzfreien Bildern und Grafiken für Facebook – Instagram – Blogging“.

Die Gestaltung Deiner Posts und Deiner Anzeigen wirkt sich auf Dein CPA (Cost-Per-Acquisition) und CPC (Cost-Per-Click) aus. Testreihen haben belegt, dass Bilder für knapp 75% – 90% der Anzeigenleistung verantwortlich sind.

  • Sorge mit dem Bild für Aufmerksamkeit.
  • Dein Anzeigenbild sollte bereits die Kernaussage beinhalten.
  • Nutze Deine Bilddarstellung als Erläuterung zu Deinem Angebot. Insbesondere dann, wenn Dein Angebot erklärungsbedürftig ist.
  • Vermeide Standard-Stock-Fotos. Verwende ruhig Vorlagen, aber mache sie für Dich passend und zu unikaten, die zu Dir, Deinem Unternehmen und Deiner Angebots-Absicht passen.
  • Teste mehrere unterschiedliche Anzeigenbilder auf ihren Erfolg.
  • Tipps und Instagram ADs Inspirationen findest Du hier.
  • Inspiration für Facebook ADs findest Du im Facebook Creative Hub.
  • Schaue Dir die Facebook-ADs Deiner Konkurrenten in der Facebook-Werbebibliothek an.
  • Achte auf die richtige Bildgröße. Siehe meinen Beitrag zu Bildergrößen für Social Media.
  • Es erstaunt mich zwar, aber Texte mit Emojis führen eindeutig zu einer besseren Performance (Link zu Smileys).
  • Setze Call-to-Action ein. Fordere zum Klicken auf.

In so mancher Online Instagram Hilfe wird zwar der Eindruck erweckt, nur perfekte Fotoshooting-Bilder seien bei Instagram erfolgreich. Aber häufig zählt es mehr, authentisch zu sein. Bei der Auswahl Deiner Bilder oder Grafiken solltest Du nicht davon ausgehen, dass es perfekt passen muss. Suche nicht nach dem idealen Bild, sondern danach, was Deiner Vorstellung von einem perfekten Bild am nächsten kommt – damit Du nicht zu viel Zeit mit Suchen verbringst. Das ausgewählte Bild kannst Du dann noch z.B. von der Farbe her anpassen oder Elemente hinzufügen oder es von einem Grafiker bzw. Fotografen erstellen lassen.

Bevor Du aber zusätzliche Kosten investierst, solltest Du das Bild in einem Werbe-Test ausprobieren. Wenn die Werbung mit dieser Art von Bild gut funktioniert, kannst Du Profis engagieren, die Dir aus Deinen Vorstellungen und Erfolgs-Erfahrungen die besten Varianten erstellen.
In einem Beitrag von mir habe ich Dir 22 Bilddatenbanken aufgelistet, wo Du für jedes Thema bzw. jede Nische kostenfreie Bilder finden wirst.

Instagram-Icon

#Hack 05 – Instagram Grafiken erstellen – Instagram Hilfe zur Bildbearbeitung

Du benötigst regelmäßig zahlreiche Fotos und Vektorgrafiken für Deine Postings in Facebook, Instagram und Pinterest. Dabei musst Du Dich einerseits unterscheidbar machen und andererseits musst Du das Branding Deines Unternehmens pflegen.
Du erreichst 2 bis 3 mal so viel Interaktion, wenn Du Deine Social Media Posts mit Bildern veröffentlichst. Und bei Instagram geht gar nichts ohne Bilder. Um so wichtiger ist es, spannende Fotos zu verwenden und diese mit Farbe, Schrift und Layout zu positiven Repräsentanten Deines Business und Deines Brandings zu gestalten. Im ‘Hack 04 nannte ich Dir bereits Bilddatenbanken, um passende Bilder zu finden. Die kannst Du als Details und Ergänzungen in Deinem Layout einfügen und Dir eigene Kompositionen aus Text, Farbe und Bildern kreieren.

Damit Du Dich nicht mit komplizierter Gestaltungs-Software rumärgern brauchst oder gar sehr viel Geld für die Umsetzung an Externe ausgeben musst, stelle ich Dir in meinem Artikel „10+ perfekte Bildbearbeitungstool für Dein Social Media“ zahlreiche Bildbearbeitungstools vor, die zum einen sehr preiswert oder sogar kostenlos sind und die Du zum anderen sehr leicht bedienen kannst.

Ergänzend zu Bildern kannst Du auch Videos und Stories für Instagram und Facebook erstellen. Besonders erfolgreich sind so genannte Karussels bei Instagram. Die bestehen aus einer Abfolge von 2-10 Bildern, die eine zusammenhängende Reihe oder Kurz-Tutorial ergeben.
Weitere Details über die zahlreichen Arten des Postings und mit vielen Tipps zum Erstellen dieser Postings (Foto, Instagram Videos, Instagram Story, Instagram Live etc.) findest Du im Artikel von Hubspot „Ein Business-Profil auf Instagram anlegen“ und dort unter „Die verschiedenen Arten von Beiträgen auf Instagram“.

Bildbearbeitungstool für Dein Social Media
Instagram-Icon

#Hack 06 – #HashTags – Damit Du bei Instagram gefunden wirst – Checkliste als Instagram Anleitung

Hashtags sind Schlüsselworte bzw. Kategorien, nach denen Du Posts bei Instagram gezielt suchen und finden kannst. Mit Hashtags sorgst Du dafür, dass Du zu die für Dich und Dein Unternehmen passenden Begriffe gefunden wirst. Lege Dir eine Liste an Hashtags an, die Du regelmäßig in Deinen Posts nutzt. Nun folgt eine ganze Ansammlung bzw. Checkliste an Hacks, die sich hier auf die Nutzung von Hashtags bezieht. Du kannst sie einzeln abarbeiten. So gehst Du am einfachsten vor:

  1. Was beschreibt Dein Herzens-Thema bzw. Dein Content am ehesten? Was sind dafür die passenden Hashtags? Bei mir sind das Online Business, Selbstmanagement, Online Kurse, Life Design, Business Design, Erfolg, Online-Marketing, ortsunabhängig arbeiten, Selbstständigkeit etc.
  2. Stelle Dir folgende Fragen:
    Wonach sucht deine Zielgruppe auf Instagram? (siehe oben, wie Du Deine Zielgruppe findest unter „Hack 01 – Finde Details zu Deiner Zielgruppe“). Finde Hashtags, die einen Bezug zu Deinen Inhalten haben und für deine Zielgruppe relevant sind.
    Welche Hashtags nutzen deine Konkurrenten? Schaue Dir die Accounts Deiner Mitbewerber an, die schon einen gewissen Erfolg bei Instagram haben und daher für Dich zumindest diesbezüglich als Vorbilder gelten.
    Welche Hashtags nutzen Influenzer, die auch in Deiner Nische unterwegs sind – was bewegt deren Follower, die Deine Follower werden könnten/sollten?
    Welche Hashtags schlägt dir Instagram vor? Tippe bei der Suche von Instagram ein Keyword ein, das zu Dir passt und wähle dort den Reiter „#“ (dritter von links). Instagram schlägt Dir verwandte Hashtags vor, die Du teilweise übernehmen oder von denen Du Dich bei Deiner Suche inspirieren lassen solltest. Neben dem Hashtag steht, wie viele Beiträge ihn bereits nutzen.
  3. Nutze Tools, um passende Hashtags zu finden, gebe dort einen Hashtag im Suchfeld ein: z.B. bei Ritetag, Sistrix etc.
  4. Bedenke, dass je mehr Posts bereits zum Hashtag existieren, um so geringer ist Deine Chancen innerhalb einer großen Anzahl an Konkurrenten gesehen zu werden. An Stelle von z.B. #marketing hat #internetmarketing noch eine etwas größere Chance. Obwohl beide Hashtags schon arg überlaufen sind. Aber Du verstehst, was ich meine 😉
  5. Wenn du Hashstags z.B. für Challenges nutzt, erläutere Deinen Followern, dass sie den von Dir vorgegebenen Hashtag – z.B. #meetthebloggerde – in ihren Beiträgen nutzen sollen, damit sich im Idealfall eine virale Verteilung ermöglichen kann. Viele Nutzer wissen nicht wirklich, wo und wie diese Hashtags einzusetzen sind.
  6. Du kannst 30 Hashtags nutzen. Nutze alle 30 Chancen. Schreibe aber nicht in jedem Post dieselben Hashtags. Nutze die, die passen und füge immer wieder mal neue, passende Hashtags hinzu.
  7. Kümmere Dich nicht darum, was dem Algorithmus besser gefällt. Das weißeh niemand außer INstagram. Verteile Deine Hashtags, da wo es passt und nutze die Begriffe, von denen Du Dir Aufmerksamkeit bei den passenden Personen erhoffst. Also eher jene Hashtags, die nicht bereits Millionen Treffer haben.
  8. Ordnete die Hashtags nach Nischen oder Kategorien und speichere die Hashtag-Listen in einer App, über die Du schnell zugreifen kannst (Evernote, NimbusNotes, Apple-Notizen etc.). Dann kannst Du Deine Post immer gleich mit den passenden Hashtags ausstatten. Oder Du nutzt eine Instagram Management App (Later, Publer etc.) und verwaltest dort Deine Posts und Deine Hashtag-Sammlungen.

Deine Hashtag-Strategie

Hashtags einzusetzen ergibt erst dann Sinn, wenn Du strategisch vorgehst. Beachte folgende Punkte, dann wird auch Dein Instagram-Account sehr bald genau die Besucher bekommen, die Du Dir wünschst, weil sie sich für Dein Thema interessieren und Dir daher gerne folgen.

  • Schaue Dir Deine Statistiken an und überprüfe sie regelmäßig. Stelle fest, wann und unter welchen Bedingungen sich Deine Statistiken ändern.
  • Nutze die Möglichkeit, einen Branded Hashtag (Markenhashtag) einzusetzen. In Deiner Instagram Beschreibung kannst Du einen track-baren Hashtag einfügen. Dieser sollte Dich bzw. Dein Unternehmen bzw. Dein Thema repräsentieren. Es kann auch ein passender Slogan oder der Name Deines wichtigsten Produktes sein. Es geht darum, den Wiedererkennungswert und die Zugehörigkeit zu erhöhen. Motiviere Deine Follower z.B. bei bestimmten Challenges Deinen Branded Hashtag zu verwenden oder dann, wenn Sie über Dich und Deine Produkte diskutieren.
  • Motiviere Deine Follower Deinem Branded Hashtag und Deinen wichtigsten Hashtags zu folgen. Dann folgen sie nicht nur Deinem Accounts, sondern auch Deinen Hashtags. Um Hashtags zu folgen, klicke den Hashtag an oder suche ihn über die Instagram-Suchfunktion. Bei der Übersichtsseite der Beiträge zu diesem Hashtag findest Du den Button zum Abonnieren.
  • Auch wenn es eine große Herausforderung ist. Versuche unter die Top-Posts für einen Hashtag zu kommen. Suche bei Instagram über die Suchfunktion das zu Dir am besten passenden Keyword und wähle unter den Reitern in der Suche „#“ aus. Dort sind die Hashtags unterteilt in „Top“ und „Aktuell“. Versuche, mit Deinen Posts auf diese Übersichtsseite zu kommen. Es schadet nie Ziele zu haben 😉
    Ob Du es dorthin schaffst hängt in erster Linie davon ab, wie viel Interaktion Dein Post auslöst. Man spricht hier von Engagement. Es muss Dir demnach gelingen, möglichst viele Likes und Kommentare zu erhalten. Du solltest an dieser Interaktion selber aktiv teilnehmen und auf Kommentare reagieren, indem Du Antworten und Tipps gibst.
  • Nutze Hashtags auch für Deine Instagram Storys. So machst Du Deine Follower auf die von Dir genutzten Hashtags aufmerksam und wirst mit diesen mehr und mehr in Verbindung gesehen. Du kannst in Deiner Story bis zu 10 Hashtags nutzen. Um die Aufmerksamkeit aber auf die wichtigsten zu fokussieren, genügen auch 1-3 Hashtags.
  • Organisiere Kampagnen und nutze dabei einen bestimmten Hashtag. Motiviere die Teilnehmer, diesen Hashtag zu nutzen, um ein Gemeinschaftsgefühl aufkommen zu lassen, aber auch um für alle Beteiligten mehr Aufmerksamkeit zu generieren. So können alle neue Follower gewinnen. Du kannst z.B. Deinen Branded Hashtag mit dem Namen der Kampagne kombinieren und so einen neuen Hashtag erstellen.
  • Nutze die Möglichkeit des Reposten. Wenn Deine Follower Dich per Hashtag bekannter machen, kannst Du diese hashtaged Posts als Instagram Story reposten und im Gegenzug den Hashtag oder die Instagram-Adresse des Followers nennen und dabei diesem bei ihrer/seiner Verbreitung helfen.
  • Lege verschiedene Hashtag Sammlungen an und hebe sie dort auf, wo Du sie schnell aufrufen kannst (siehe oben Punkt 8. Ordnete die Hashtags nach Nischen oder Kategorien). So vermeidest Du es, zu oft gleiche Hashtag-Kombinationen zu verwenden. Lege Dir mindestens 5-10 Hashtag Sammlungen zu und mische sie mit Hashtags mit kleinen, mittleren und großer Anzahl (>20.000) an Beiträgen. Selbstverständlich sollten diese Hashtags stets zu Dir passen. Du benötigst pro Sammlung aber nie mehr als 10-20% von den sehr oft genutzten Hashtags. Mit den Hashtags, die nur eine kleine Anzahl an Beiträgen haben, ist Deine Chance unter die Top-Beiträge zu kommen deutlich höher. Erst wenn Du dadurch gesteigerte Aufmerksamkeit erfährst, kann sich irgendwann auch mal die Chance ergeben, bei den Hashtags mit sehr hoher Beitrags-Anzahl aufzutauchen. Sei es durch tatsächliche Aufmerksamkeit oder getrieben durch den Algorithmus.

Das Ziel ist, Aufmerksamkeit wecken, von potenziellen – und vor allem – von passenden Kunden gesehen werden, eine Beziehung aufbauen und die Trefferquote auf jene Kunden zu erhöhen, die ideale Kunden zur erstellten Problem-Lösung bzw. zum eigenen Herzens-Thema sind, um dann irgendwann seine Produkte bzw. Dienstleistungen zu verkaufen.

#Hack 07 – Likes und Account-Besucher zu Followern bzw. Fans machen

Du kannst Besucher, die zwar einen Beitrag von Dir geliked haben mit folgendem #Hack zu Follower Deines Instagram-Accounts bzw. zu Fans Deiner Facebook-Fan-Page machen.

Schreibe grundsätzlich sinnvolle und hilfreiche Kommentare in Accounts von Personen, für die Dein Angebot eine Ergänzung darstellen könnte. So machst Du auf Dich aufmerksam. Mit Likes durch Dich erreichst Du einen ähnlichen Effekt. Sei aktiv und zeige Dich.

Antworte auf Kommentare, die Du für Deine Beiträge erhältst. Schreibe eine Antwort oder lasse zumindest ein „Like“ da. Am besten ist es aber, wenn Du ein Gespräch beginnst und dadurch die Interaktionsrate erhöhst.

Instagram-Icon

Für Instagram gibt es folgende Interaktions-Möglichkeiten zur Steigerung der Aufmerksamkeit:

  • Stelle im Anschluss Deines Textes in den Captions (Textbeitrag zum Bild) eine Frage. Dies führt oft zu Reaktionen, die weitere Kommentare auslösen und durch Dich mit Antworten begleitet werden sollten.
  • Markiere andere Instagram-Nutzer und erwähne sie dadurch, indem Du ein „@“ vor den Nutzernamen setzt. Dies kannst Du auch in Storys nutzen und Dich mit einer Story z.B. bei einer Person für Ihre Arbeit bedanken oder für ihren Beitrag loben.
  • Insbesondere dann, wenn Du Dich für einen Beitrag bedanken möchtest oder einen Beitrag als besonders gelungen vorstellen möchtest, ist es sehr gut geeignet Beiträge zu teilen. Dies kannst Du ganz einfach mit Apps, wie z.B. Repost erledigen. Urheber solltest Du aber stets vorher fragen. Nenne aber stets den Urheber. Hier kannst Du dann wieder ein „@“ vor den Nutzernamen setzen.
Facebook-Icon

Bei Facebook ist folgendes zu beachten:
Wenn Du bei Facebook auf die Likes klickst, um festzustellen, wer Deinen Beitrag geliked hat, erhältst Du im erscheinenden Popup-Fenster die Möglichkeit, neben dem Bild und den Namen auch den Button rechts zu sehen, der Dir anzeigt, wer bereits Fan Deiner Fan-Page ist bzw. wer es noch nicht ist und wen Du dazu einladen könntest. Da diesen Personen Dein Beitrag bereits gefällt, freuen sie sich wahrscheinlich, dass Du sie einlädst, Fan zu werden.

Hier stellt sich die Frage, ob Du mit Deinem Privaten Facebook-Account oder mit Deiner Fan-Pages-Account einladen solltest. Wenn Du mit der Person befreundet bist, lädst Du mit Deinem Privaten Facebook-Account ein und wenn nicht, wählst Du den Account Deiner Fan-Page.
So machst Du ein Like zu einem Fan und Dein Post, der geliked wurde, wird dadurch noch wertvoller.

Gebe auf Facebook bekannt, dass Du auch auf Instagram zu finden bist. Lade Deine Fans aus Facebook zu Deinem Instagram-Account ein.

Verknüpfe dein Instagram-Profil mit Facebook, damit Du Deine Instagram-Posts auch auf Facebook teilst.

Weitere Details über die Möglichkeiten einer Instagram-Marketingstrategie findest Du im Artikel von Hubspot „Ein Business-Profil auf Instagram anlegen“ und dort unter „Eine Instagram-Marketingstrategie entwickeln“.

Facebook-Icon

#Hack 08 – Preiswert Facebook ADs für einen Beitrag schalten

Wenn Du einen Facebook-Beitrag veröffentlicht hast, den Du mit Werbung unterstützen möchtest, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erreichen, solltest Du zunächst 24 Stunden warten, bis Du die Facebook-ADs für diesen Beitrag startest. Als Budget reicht 1 Euro pro Tage aus – für 4 Tage (Mindestdauer, die Facebook empfiehlt). 

Du wählst die Funktion „Beitrag bewerben“ (in Deinem Facebook-Beitrag unten rechts). Du klickst den Button und erhältst dann die Möglichkeit, Deine Zielgruppe zu bewerben. Hier wählst Du „Personen, denen deine Seite gefällt“.

Mit dem Instagram-Business-Account hast du die Möglichkeit auch bei Instagram sehr einfach bezahlte ADs (Anzeigen) zu schalten. Einerseits kannst Du die Zielgruppe von Instagram automatisch bestimmen lassen, andererseits auch eine eigene Zielgruppe definieren. Dann folgt das übliche wie bei Facebook. Du definierst eine Laufzeit und das Budget. Du solltest wissen, dass du für deine ADs nur bereits gepostete Beiträge nutzen kannst.

Hier kommt Dir zu Gute, dass Instagram und Facebook zusammen gehören. Du kannst die Anzeigen im Facebook-Werbeanzeigenmanager schalten, wo Du eventuell bereits Deine Zielgruppen hinterlegt hast. Details findest Du beim Facebook-Business.

Instagram-und-Facebook-Icon

#Hack 09 – Wie Du mit kleinem Werbe-Budget mehr erreichst

Wenn Dein Budget für Werbung gering ist, solltest Du nur jene Beiträge bewerben, die eine hohe Anzahl an Interaktionen haben (Likes, Shares und Kommentare), ohne das Du dafür bereits Facebook-ADs geschaltet hast.

Die Werbung wird für Dich deutlich günstiger, je mehr sich ein Beitrag als erfolgreich zeigte. Facebook geht dann davon aus, dass dieser Beitrag als relevanter Inhalt gilt und will diese Relevanz weiter unterstützen. Bewerbe also nicht unbedingt Deinen persönlichen Lieblings-Beitrag nur weil er Dir persönlich am Herzen liegt, wenn sich offensichtlich zeigte, dass er nicht zu vielen Interaktionen führte.

Nur weil ein Beitrag bereits erfolgreich lief, solltest Du ihn nicht vernachlässigen, sondern gerade dann den Erfolg befeuern. Lass Dich vonFacebook darin unterstützen, indem Dir Facebook günstige Konditionen insbesondere für relevante Inhalte einräumt.

Über die „Insights“ Deines Fan-Page-Accounts (oben im horizontalem Menü) und dort bei „Beiträge“ erfährst Du, welche Deiner Beiträge am erfolgreichsten sind bzw. die größte Reichweite erreicht haben.

Instagram-und-Facebook-Icon

#Hack 10 – Was sind die besten Inhalte (für Instagram, Facebook, Blog etc.) und wie Du diese findest

Es ist selbstverständlich, dass Du wertvolle Inhalte auf Deiner Fan-Page veröffentlichen solltest, um die organische Reichweite zu verbessern und das Vertrauen Deiner Fans zu erhöhen. Mit dem Tool Buzzsumo (und ähnlichen Tools) kannst Du herausfinden, worüber Deine Konkurrenten berichten. Es genügt zunächst der kostenlose Account. Die Anzahl der kostenlosen Suchen ist pro Monat auf 3 begrenzt, weshalb Du Dir am besten zuvor überlegst, welche Such-Ergebnisse Dir am jeweiligen Tag besonders wichtig sind. 

Gebe direkt auf der Startseite einen Begriff Deines Themas ein, z.B. „Yoga-Training“. Du findest die Websites, deren Beiträge auf Social Media Plattformen am besten ranken und die die meisten Likes, Shares und Kommentare haben. Dir werden dabei die Aktivitäten auf den gängigen Social Media Plattformen angezeigt (Facebook, Twitter, Pinterest).

Wähle nicht nur die mit den meisten Interaktionen aus, sondern von denen diejenigen, die am besten zu Dir persönlich und zu Deinem Unternehmen passen. So findest Du passende Themen, bei denen Du Dank Buzzsumo sicher sein kannst, dass es dafür Interessenten gibt. Du kannst mit Buzzsumo aber nicht nur erfahren, welche Themen zu vielfältigen Interaktionen führen und auf welchen Plattformen sie am besten performen. Du kannst in das Suchfeld auch die URL Deiner Konkurrenten eingeben und dadurch feststellen, welche Artikel von den am besten performen.

Facebook-Icon

#Hack 11 – Zusätzlicher Call-to-Action bei Facebook

Jede Facebook-Werbung besteht aus den folgenden Text- und Bild-Elementen:

  • Anzeigen-Text
  • Anzeigen-Bild
  • Überschrift
  • Link-Beschreibung
  • URL zum Produkt bzw. zur Dienstleistung

Beginnen wir gleich mit dem unteren Element, die URL. Da die URL, die zur Landingpage Deines Angebots führt, oft etwas kryptisch ist, wäre es bereits nicht so schön, diese im URL-Eingabefeld sichtbar einzutragen. Zumal sie ja auch bereits im Button „Jetzt buchen“ hinterlegt ist (es können auch Button mit anderen Bezeichnungen gewählt werden).

Aber der wesentliche Hack ist ein ganz anderer.
Viele wissen gar nicht, dass man das URL-Eingabefeld auch für einen zweiten Call-to-Action nutzen kann. Es muss sich dort demnach nicht die URL befinden, die zu der Landingpage jenes Angebots führt, für das Du die Werbung machst. Du kannst dort auch einen Satz mit Kauf-Aufforderung eintragen, z.B.:
„Nutze-Das-Angebot-Klicke-Hier.de“ (32 Zeichen)
Zu beachten ist allerdings, dass Du dazu eine URL vorgaukeln musst, die mit einer Länderkennung (.de .to .com etc.) endet. Zudem hast Du am Desktop maximal 55 und mit Smartphone oder Tablet maximal 35 Zeichen.

Im Vorschaufenster beim Facebook Werbeanzeigen-Manager kannst Du immer sehen, ob alles passt. Die Eingabemöglichkeiten findest Du im Werbeanzeigen-Manager von Facebook und dort unter Werbeanzeigen / erstellen.

  • Dann wählst Du das Kampagnenziel.
  • Dann definierst Du die Ziele und den Zeitplan und klickst jeweils „Weiter“.
  • Dann scrollst Du zu „Anzeigengestaltung“.
  • Dort gibst Du unter „Website-URL“ die URL für den Button z.B. „Jetzt buchen“ ein (es können auch Button mit anderen Bezeichnungen gewählt werden).
  • Und den oben genannten Call-to-Action-Text gibst Du optional unter „Link anzeigen“ ein.
Instagram-und-Facebook-Icon

#Hack 12 – Facebook-ADs duplizieren

Wenn eine Anzeige gut läuft und z.B. viele Klicks erhält, wird diese vom Facebook-Algorithmus als „Social Proof“ abgespeichert. Dadurch steigt die Relevanz, weshalb Facebook die Anzeige günstiger anbietet und häufiger bzw. besser platziert ausspielt.
Da solch eine Anzeige zeigte, dass sie gut lief, ergibt es Sinn, diese zu duplizieren und für neue Anzeigen das Duplikat zu nutzen, anstatt jedes mal für eine neue Anzeige ganz von vorne zu beginnen.

Das Duplizieren Deiner Anzeige erfolgt im Werbeanzeiger in der jeweiligen „Kampagne“ oben rechts bei den 3 Punkte und im Pulldown-Menü unter „Duplizieren“. Oder in der Auflistung Deiner Kampagne die jeweilige an-checken und dann oben im horizontalen Menü „Duplizieren“ wählen.

Du kannst die bestehenden Beitragsinteraktionen deiner Anzeige übertragen, indem du den Schalter Show existing post engagements on duplicated as aktivierst.

Instagram-und-Facebook-Icon

#Hack 13 – A/B-Tests für Deine Facebook-ADs und Instagram ADs

Mit so genannten Split-Tests (A/B-Tests) testest Du zwei oder mehr nahezu identische Anzeigen gleichzeitig. Du änderst jeweils aber nur kleine Details, wie z.B. Details der Kernaussage Deines Anzeigen-Textes, oder den Titel Deiner Anzeige, oder Details am Anzeigen-Bild (z.B. mit Person, ohne Person, nur das Produkt oder Produkt im Gebrauch etc.).

Facebook bietet ein Testsystem, um einfache A/B-Tests aufzusetzen. Dort kannst Du folgendes testen:

  • Inhalt der Werbeanzeige
  • Auslieferungsoptimierung
  • Zielgruppe
  • Platzierung

Wenn Du regelmäßig Infos zum Umgang mit Social Media für Dein Marketing und zu weiteren Infos für Dein Online-Business wünschst…

Mit der LBD-Strategie von Life & Business Design™ helfe Ich Dir, Dich selber und Dein Online-Business aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln, damit Du ein selbstbestimmtes Leben und ein profitables Business führst und beides nicht nur verwaltest, sondern gestaltest.

Trage Dich unverbindlich in die Life & Business Design Info-Community ein.
Hole Dir die wöchentliche Inspiration für Dein Selbstmanagement – für Deinen Weg zur persönlichen Unabhängigkeit mit Deinem eigenen Online-Business.

Hinweise zum Email-Versand und weitere DSGVO-bedingte Details erfährst Du in der Datenschutzerklärung.

Im Artikel von Hubspot „Instagram-Marketing“ findest Du ergänzende Beschreibungen zum Marketing mit Instagram.

Was sind Deine #Hacks für mehr Follower und mehr Sichtbarkeit?
Was machst Du bei Instagram anders?

Was machst Du bei Facebook anders?
Schreibe direkt in die Kommentare.