Wie Du selber zur Marke wirst – Strategie für Erfolg und mehr Sichtbarkeit

Hast Du Dir eigentlich mal Gedanken darüber gemacht, ob Dein Business eine Marke darstellt, damit Dich Deine WunschKunden finden und wieder erkennen?

Bist Du Dir darüber im klaren, was eine Marke (Dein Branding) ausmacht und inwiefern sie sich auf Deinen Erfolg auswirkt und wie Du Dein Branding richtig für Dein Business arbeiten lässt, um mehr Sichtbarkeit zu erreichen?

Oft wird davon ausgegangen, dass es bereits genügt, ein Logo zu haben, um behaupten zu können, eine Marke bzw. ein Branding zu haben.

Dabei ist ein Logo nur ein kleines Detail.
Oft genügt es, Deinen Namen zum Logo zu machen und somit zu Deiner Marke.
Dann hättest Du eine sogenannte WortMarke bzw. PersonenMarke.

„Eine Marke ist das, was die anderen über Dich und Dein Business denken, wenn Du nicht im Raum bist!“

Diese Meinung entscheidet darüber, ob Deine WunschKunden etwas interessant finden, ob sie mehr darüber herausfinden möchte und ob sie dafür Geld ausgeben.

Wenn Du Dich nicht positionierst, wirst du positioniert.

Die „Über mich Seite“ Deiner Website ist ein guter Ort, um Deine Positionierung deutlich zu machen und um zu zeigen, dass Du überhaupt eine hast.

In meinem Artikel „Über mich Seite – Wichtig fürPositionierung + Online Business aufbauen“ erläutere ich Dir alles weitere (klicke hier).

Wenn Du ein Online-Business zu Deinem Soul-Business aufbaust, dann bist Du selber die Marke. Deine WunschKunden kaufen bei Dir, weil Sie Dir vertrauen.
Dann ist Dein Name sowohl WortMarke, als auch PersonenMarke.

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©Depositphoto

Kunden finden Dich nicht oder interessieren sich nicht für Dich

Ein Logo allein genügt nicht, damit Du Sichtbarkeit erreichst.
Ein Logo genügt nicht, damit sich potenzielle Käufer für Dich interessieren.

Ein Logo Deiner Website und Deine Corporate-Farbe wäre gut zur Wiedererkennung. 
Schließlich tragen auch all Deine Inhalte und Postings dieses Logo bzw. diese Farbe (hoffentlich). 

Aber wegen des Logos und der Wiedererkennbarkeit, kauft niemand bei Dir.
Nicht einmal, weil alles wegen des Logos und Deiner Corporate-Farbe so schön zusammenhängend ausschaut.
Dies ist zwar ein wichtiger Teil Deines Brandings, aber auch nur die Repräsentanz Deiner Marke.

Eventuell hast Du bereits eine Webpage und eine Facebook Seite.

Du hast vielleicht auch schon überall Dein Logo.

Und auf Social Media Plattformen bist Du auch ständig präsent.

Stets in der Hoffnung, Dir so eine Marke aufzubauen, um für Dein Business zu werben.

Damit hast Du aber bestenfalls viel Arbeit, aber weder eine Marke, noch ein Online-Business.

Mache es Dir einfach – Fokussiere Dich auf Deine Marke, Deine Positionierung und Deine Sichtbarkeit

  1. Keep it Simple!
    In der Einfachheit liegt die Faszination. Eine Logo kann hilfreich sein, aber oft ist es besser, Deinen Namen zur Marke zu machen. Dann hast Du eine Wort- UND PersonenMarke, die zudem Dich repräsentiert.
  2. Du kannst Dich allerdings dann nicht vertreten lassen. Zudem wäre es nicht möglich, Dein Unternehmen zu verkaufen, da es eng mit Dir und Deinem Namen verbunden ist.
  3. Sehe es positiv und praktisch.
  4. Wenn Du die Marke bist, ist die Marke Deine Persönlichkeit und Deine Werte. Dadurch wird der Markenaufbau deutlich einfacher für Dich.
  5. Zusätzlich zum Logo bzw. zur WortMarke solltest Du eine einzige Farbe als Deine Kernfarbe wählen. Das ist dann Deine Corporate-Farbe. Diese kannst Du mit einer weiteren Farbe für Akzente ergänzen. Oft passt ein Komplementär-Kontrast (die Farbe, die im Farbkreis, z.B. nach Küppers, gegenüberliegen). Diese Farben nutzt Du für all Deine Darstellungen. Und für Videos trägst Du Kleidung mit Deiner Corporate-Farbe, hast Elemente im Bild oder im Hintergrund mit dieser Farbe bzw. hast einen Hintergrund in dieser Farbe. Die zweite Farbe setzt Du ein, um Akzente zu setzen, oder um auf bestimmte Elemente hinzuweisen. Dein Call-To-Action (Handlungsanweisung für Deine Kunden, z.B. „Kaufe jetzt zum ermäßigten Preis“) könnte diese Akzentfarbe haben (z.B. ein Button oder Headline).
  6. Du wirst unübersehbar – mit den richtigen und relativ wenigen Zutaten: Corporate-Farbe, Akzent-Farbe, Logo, Schriftart und Bildsprache bilden Deine starke Marke – in Kombination mit Dir als Kern Deines Business und als Dein eigener Markenbotschafter. Ein Baustein Deiner Sichtbarkeit und Deines Erfolg.
  7. Fokussiere Dich auf Dein Business.
    Lass Dich nicht von Buzzwords, von Behauptungen, ständig in Social Media präsent sein zu müssen und vermeintlich schwieriger Technik verunsichern. Sobald Du Dir über Deine Marke bewusst bist und diese definiert hast, fällt Dir das Marketing ganz einfach. Starke Marken lösen beim Gegenüber etwas aus, so dass Du erst gar kein lautes „Überredungs-Marketing“ anwenden musst, weil Du als Marke überzeugst. Menschen kaufen Ergebnisse und die Unterstützung durch Menschen. Du wirst „Markenbotschafter*in“ Deines Business.
  8. Spare Dir Zeit und Geld! 
    Wenn Du Dir von Virtuellen Assistenten, Website, Fotos und das Design erstellen lässt, sparst Du extrem viele Kosten, da Du mit der Definition Deiner Marke und der bestechenden Klarheit alle nötigen Rahmenbedingungen bereits definiert hast. Auch Du selbst brauchst aufgrund der Klarheit rund um Deine Branding nur noch wenige Zeit für das Marketing.
  9. Vertraue Dir. 
    Eine starke Marke unterstützt Dich bei Deinem Selbstbild – Du bist stolz auf Dein Business. Du hast ein stabiles Standing und kannst Dein Business selbstbewusst vertreten – sobald Du eine klar definierte Marke hast bzw. diese Marke durch Dich mit Leben füllst. Gute Markenkommunikation führt dazu, dass Du mit Leichtigkeit verkaufst.
  10. Sei geduldig!
    Wenn du es richtig machst, geht es schneller. Starke Marken fühlen sich für potenzielle Wunschkunden wie gute Freunde an.
  11. Mach es Dir leicht! 
    Hole Dir für alle Bereiche, die Du selber nicht umsetzen kannst oder machen willst, Unterstützung von Experten, die schon dort sind, wo Du ankommen möchtest.
  12. Sorge dafür, dass Du eine starke Marke hast!
    Sie ist Dein Garant zum Erfolg. Sie schafft Vertrauen, lässt Dich aus der Masse herausstechen, bleibt in Erinnerung und macht Dich zum Kundenmagneten.

Deine Marken-Strategie – Dein Branding

  • Formuliere einen Markenname bzw. einen Claim.
    Dein Markenname kann Dein eigener Name sein und Claims sind kurze Sätze, die Deinen Markennamen ergänzen und damit Deine Positionierung unterstützen: z.B. „Felix Meier – Trainer und Ernährungsberater für Deine definierte Bauchmuskulatur“
    Wiederhole Deinen Markennamen und Claim im Anfangsbereich und am Ende Deiner Emails, Blog-Artikel, Videos und PodCasts. Zeige sie bei allen weiteren Marketing-Aktionen.
    Das klingt nervig.
    Aber Du kennst den Sound-Jingle der Telekom oder die Claims von Douglas, Gilette-Klingen und Überraschungs-Ei von Kinder-Schokolade. Wie Du siehtst, es gibt auch „Hörbarkeit“ 😉 um Sichtbarkeit zu ermöglichen.
    „Come in and find out“, „Für das beste im Mann“, „Spiel, Spaß, Spannung“
    Du siehst – es funktioniert 😉
    Und Du siehst, dass Claims auch etwas seltsam klingen dürfen, aber dennoch funktionieren 😉
  • Emotionen sind kaufentscheidend!
    Nutze Storytelling. Versuche Dein Thema zunächst mit einem emotionalen Aspekt aufzuladen bevor Du anfängst, über Dein Thema zu informieren. Schildere die „Schmerzen“, die mit einem Problem zusammenhängen und dann die Freude, die sich Dank Deiner Lösung ergibt.
  • Definiere einen Standpunkt – Habe eine Botschaft!
    Kläre, wofür Du und Dein Business steht und verkünde es. Sei der Trainer für definierte Bauchmuskulatur oder die Modedesignerin, die ausschließlich für Chöre Kleidung entwirft etc.
    Definiere und nenne Deine Nische.
    Sei dabei klar und deutlich. Verschwende keine Zeit, Kunden zu verlieren, weil sie Dich nicht verstehen!
  • Bleibe Dir und Deiner Marken-Strategie treu.
    Starke Marken sind zeitlos! Sie verändere sich nicht wie die Fahne im Wind. Gib Deiner Marke Persönlichkeit und kommuniziere Deine Werte. Sorge dafür, dass sich Deine Werte und Prinzipien und Deine Persönlichkeit in Deinem gesamten Marken- und Kommunikationsauftritt wiederfinden. Sei Experte bzw. Expertin in einem klar definierten Bereich. Kenne Dein „Warum“ und Deine Werte.

Eine Marke entsteht durch Wertschätzung und Begeisterung.

Kannst Du Dir einen besseren BusinessPartner wünschen?
Sei Du selbst und definiere dadurch Deine Marke und Deine Positionierung.
Deine Sichtbarkeit ergibt sich dann durch Dich selber.

Deine Marke ist Dein Business-Partner, der Dich stets begleitet und stützt.

Action-Time.

Leg nun los.

Definiere Deine Marke.

Hast Du bereits ein Logo oder eine Personen-Marke?
Wie planst Du Dein Branding und DeineSichtbarkeit?

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